Über mich….

  • Mein Name ist Daniela Krüger und ich wurde am 16.06.1975 in Salzwedel geboren. Nach meinem Schulabschluss entschied ich mich für eine kaufmännische Ausbildung. In den Folgejahren war ich in meinem erlernten Beruf als Finanzbuchhalterin und später auch im Bereich des Controllings als Assistentin der Geschäftsführung erfolgreich tätig. Ich mochte meinen Beruf mit all seinen Aufgabengebieten, dennoch lag meine Leidenschaft auf einem anderen Gebiet.

    Meine ersten Hundeerfahrungen in meinem Leben

    Schon in meiner frühen Kindheit beschäftigte ich mich unglaublich viel mit Hunden. Meine Großeltern hatten einen Bauernhof, somit blieb mir keine Erfahrung in Bezug auf den Umgang mit den Tieren verborgen oder auch erspart. Meinen ersten Hund bekam ich mit 13 Jahren von meinen Eltern geschenkt. Mein Herz hing sofort an diesem kleinen Fellknäuel und ich brachte ihm alles bei, was ein ordentlicher Hund können muss. Es schien, als würde man zu einer Einheit zusammenwachsen. Ich brauchte nur wenige Signale und Zeichen, mein Hund folgte mir ganz ohne Druck und Gewalt. Er war wie ein Schatten immer und überall dabei, ohne dass ich auf ihn aufpassen musste. Seither begleiten Hunde mein Leben.

    Die Erfahrung, die mich prägte

    Im Jahr 2012, mein alter Hund war im Frühjahr gestorben, fehlte mir ein Vierbeiner im Haus. So stellte ich einer Tierschutzorganisation eine Pflegestelle zur Verfügung. Es dauerte nicht lange und ich bekam eine Boxerhündin zur Pflege. Es hieß, sie sei sehr familienfreundlich und hätte nur ein kleines Problem: Sie mochte keine Artgenossen. Zunächst schien alles wie immer, Joy, so hieß die Hündin, fügte sich ganz wunderbar in unsere Familie ein. Sie liebte tatsächlich die Kinder und die Kinder sie. Joy benahm sich sehr gut, sie hörte schon nach kurzer Zeit auf jedes Kommando und machte uns viel Freude. Wenn da nicht dieses kleine Problem gewesen wäre … Sobald wir einem anderen Hund begegneten, mutierte Joy vom kinderlieben Schoßhund zu einer echten Kampfmaschine. Zunächst war ich der Meinung, dass sich das Verhalten sicher geben würde, wenn Joy erst merkte, dass andere Hunde keine Bedrohung wären. Leider war es nicht so. Wir leben in einem Wohngebiet mit vielen Hunden und täglich wurden wir mehrere Male mit diesem Problem, das dann schon zu einem mittelschweren Problem heranwuchs, konfrontiert. Joys Verhalten wurde zunehmend schlechter. Ich las viel und versuchte, das Verhalten von Joy zu verhindern. Es gelang mir leider nicht, zu tief saß wohl das Trauma, das sie erlebt haben musste. Sie hasste andere Hunde und ich konnte ihr nicht helfen. Es kam, wie es kommen musste, und ich bekam meine erste Anzeige vom Ordnungsamt. Die Menschen fühlten sich von dem augenscheinlich so bösartigen Hund bedroht. Sie sahen ihn als eine Art Monster an der Leine. Obwohl nie etwas passierte und Joy auch niemanden verletzte, folgten zwei weitere Anzeigen. Das war das Ende der so verheißungsvollen Geschichte zwischen mir und Joy. Die Tierschutzorganisation brachte Joy wieder in ein Tierheim, es wäre zu gefährlich, sie zu behalten, sagte man mir damals. Möglicherweise würde Joy mit ihrem Leben bezahlen müssen, wenn es eine weitere Anzeige gäbe. Ich fühlte mich so hilflos. Warum bekam ich das nicht in den Griff, obwohl ich doch wirklich viel Erfahrung hatte?

    Meine Ausbildung zur Hundetrainerin und Verhaltensberaterin

    Durch diese einschneidende Erfahrung, die ich mit Joy machte, wurde mir nun mehr und mehr klar, dass ich endlich auch beruflich das tun wollte, wofür mein Herz schon immer schlug. Ich entschied mich für die Ausbildung zur Hundetrainerin. Bei meiner Recherche im Internet stieß ich auf das Ausbildungszentrum Ziemer & Falke in Großenkneten, das schon eine lange Zeit existierte und da es sehr gute Bewertungen hatte, entschloss ich mich, dort meine Ausbildung zu machen. Ich besuchte über ein Jahr lang die Seminare und die Praxiseinheiten in Hamburg. Ich bekam neun dicke Skripte und etliche Buchempfehlungen, durch die ich mich kämpfte. Ich machte Praktika bei erfahrenen Trainern und lernte so unglaublich viel. Dinge wie Lerntheorien, Ethologie, Agonismus , Interventionstechniken, Gesundheit, Anatomie des Hundes und vieles mehr. Zum Ende dieser Ausbildung machte ich dann meine Prüfung, die aus einem theoretischen und einem praktischen Teil bestand, zwei Tage dauerte und ebenso anspruchsvoll war wie zuvor der Lehrstoff. Aber ich hatte es geschafft. Ich hatte meinen Abschluss in der Tasche und nur noch den einen Gedanken: eine eigene Hundeschule. Ich wollte Menschen helfen, die in einer ähnlichen Situation wie ich damals mit Joy steckten. Wie sich herausstellte, gab es eine Menge von diesen Menschen, die oftmals ratlos den Problemen ihrer doch so geliebten Vierbeiner gegenüberstanden. Im Jahr 2015 begann ich dann eine Weiterbildung zur Verhaltensberaterin ebenfalls bei Ziemer & Falke. Auch diese Ausbildung war sehr umfassend und ich erwarb nochmalig eine wesentlich größeres Wissen um den Hund ins besondere in Bezug auf Aggressions- und Angsproblemen in der Kynologie.

    Meine Tätigkeit als Hundetrainerin und Verhaltensberaterin

    Seit 2014 arbeite ich nun in Vollzeit als zertifizierte Hundetrainerin und Verhaltensberaterin in meinem Hundetrainingszentrum Salzwedel, wo mir eine Trainingshalle mit einem Seminarraum, sanitären Anlagen und ein eingezäunter Trainingsplatz zur Verfügung steht. Training ist also bei jeder Witterung möglich! Seit 2015 freue mich besonders darüber, das Dozententeam von Ziemer & Falke verstärken zu dürfen und mit meinem Trainingszentrum in Salzwedel als neuer Ausbildungsstandort aufzutreten.

    Weiterhin arbeite ich eng mit den Veterinärämtern des Landes zusammen und bin als beauftragte Prüferin bzgl. Abnahme der Sachkundeprüfung für das Landesverwaltungsamt in Magdeburg tätig.

    Auch in meinem Haushalt leben wieder zwei Hunde. Meine beiden spanischen Wasserhunde Lenni und Malu bereichern nicht nur mein privates Leben, sie unterstützen mich ebenfalls ganz wunderbar bei meiner Arbeit als Trainerin. Es macht mir große Freude zu sehen, wie glücklich die Menschen sind, wenn sie das zuvor Unmögliche selber möglich machen können, nur durch meine Anleitung und Führung und natürlich dank ihrer Mitarbeit. Bei meiner Arbeit als Hundetrainerin stehen für mich neben dem fachkundigen und respektvollen Umgang mit dem Hund auch die individuellen Bedürfnisse von Mensch und Hund im Vordergrund. Meine Kunden sind nicht irgendwelche Menschen mit irgendwelchen Hunden, nein, sie sind so individuell wie das Leben selbst und jedes Mensch-Hund-Team braucht eine entsprechende Beratung und Anleitung. Heute weiß ich, Hundeerziehung ist kein Hexenwerk. Wenn das Verständnis für das Verhalten und die Kommunikation des Hundes erlernt wird – „warum macht er das jetzt eigentlich?“ –, die Geduld und die gezielte Konsequenz ausreichend sind, kann sich jeder einen echten Freund für ein ganzes Hundeleben erziehen. Das Schöne an dieser Tatsache ist, dass jeder Mensch dies erreichen kann. Nicht jeder hat von sich aus das Gefühl und das Wissen für einen derartigen Beziehungsaufbau, aber dafür gibt es Menschen wie mich, die durch fachkundige Anleitung und nach neuesten Erkenntnissen der Verhaltensforschung ein individuelles Training auf Mensch und Hund abstimmen.

    Ich freue mich auf Sie und Ihren Vierbeiner!

    Ihre Daniela Krüger

    Mein Schwerpunkt: Das Verhalten und die Kommunikation des Hundes verstehen und richtig einschätzen. Bei mir lernen Sie, Ihren Hund zu verstehen und wie Sie sich in schwierigen Situationen verhalten sollten.

    Mein Ziel: Mit einem gut erzogenen Hund durchs Leben schreiten und ganz nebenbei viel Spaß an Sport und Spiel mit ihm haben.

    Z&Falke LogoDas Qualitätssiegel für eine moderne,

    qualifizierte und erfolgreiche Trainerausbildung.

    Denn Qualität schafft Vertrauen!