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	<title>Allgemein Archive - Hundeschule Salzwedel</title>
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	<description>Daniela Krüger</description>
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	<title>Allgemein Archive - Hundeschule Salzwedel</title>
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		<title>Immer nett sein&#8230;wäre zu viel verlangt!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Daniela Krüger]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Aug 2018 14:05:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auch gut sozialisierte Hunde streiten sich! &#160; Vor nicht all zu langer Zeit ging ich mit meiner Hündin einen Feldweg entlang&#8230;wir wollten etwas entspannen und die Natur genießen. Malu lief frei und erkundete die Umwelt. Plötzlich sah ich in der Ferne einen großen Hund auf uns zukommen. Augenscheinlich auch im Freilauf. Das Frauchen lief aber [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Auch gut sozialisierte Hunde streiten sich!</h2>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vor nicht all zu langer Zeit ging ich mit meiner Hündin einen Feldweg entlang&#8230;wir wollten etwas entspannen und die Natur genießen. Malu lief frei und erkundete die Umwelt. Plötzlich sah ich in der Ferne einen großen Hund auf uns zukommen. Augenscheinlich auch im Freilauf. Das Frauchen lief aber in seiner Nähe und ich hatte ein gutes Gefühl.</p>

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<p style="padding-left: 30px;">Ganz klar, als vorbildlicher Hundehalter rief ich Malu zu mir und leinte sie an und ging weiter.</p>
<p><span id="more-220"></span>
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<p style="padding-left: 30px;">Meine Hoffnung, dass das Frauchen das Gleiche tun würde zerschlug sich und ich rief ihr auf ca. 30 Metern zu, ob sie ihren Hund bitte anleinen würde. Wieso? &#8230;Rief sie zurück&#8230;.ist ihr Hund denn nicht sozialisiert? Doch, meinte ich, aber meine Hündin streitet sich dennoch in manchen Situationen um manche Dinge, sie ist im Ganzen sehr unsicher und äußert dies hier und da, wenn’s brennt mit Aggressionsverhalten. Widerwillig rief sie ihren Hund und machte ihn an die Leine. Plötzlich fing sie an mir zu erklären, dass so ein Verhalten nicht auftreten würde, wenn eine gute Sozialisierung erfolgt wäre. Ihr Hund würde niemals irgend jemanden etwas tun, weil sie es gut gemacht hätte&#8230;das mit der Sozialisierung. So ihre Aussage. Ich sah, dass es eine sehr junge Hovawardhündin war nicht älter, als max. 1 Jahr. Sie war also entwicklungstechnisch noch gar nicht fertig. Schimpfend ging die Dame weiter und erklärte mir beim Vorbeigehen nochmalig, dass ich mir Hilfe holen sollte. Hunde müssen sich begrüßen dürfen!!! Ihr Lieben&#8230; natürlich habe ich nicht aufgeklärt, dass ich Trainerin bin und wusste, was ich tat.</p>

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<p style="padding-left: 30px;">Dennoch ging es mir nicht aus dem Kopf&#8230; die Menschen glauben tatsächlich, dass ein gut sozialisierter Hund niemals Konflikte mit Artgenossen hat! Das ist nicht so!!!! Was bedeutet Sozialisierung? Es bedeutet, dass der Hund gut kommunizieren kann&#8230; sich also körpersprachlich, manchmal auch akustisch äußern kann und verstanden wird und wiederum den Gegenüber gut verstehen kann. Das Ergebnis ist also nicht in jeder Situation immer nett zu sein, was im Übrigen kein gesundes Verhalten wäre. Es geht darum, dass Hunde lernen angemessen in allen Lebenslagen zu reagieren. Hunde kündigen ihre Handlungen an, sie äußern sich manchmal für das menschliche Auge nur minimal und ein gut geschultes Auge erkennt diese kleinen Signale und ein gut sozialisierter Hund eben auch. Es heißt aber dennoch nicht, das so ein Hund niemals Aggressionen zeigen würde, denn Aggressionsverhalten ist auch nur Kommunikation&#8230;es muss nur angemessen sein! Was angemessen ist, darf tatsächlich nicht zu menschlich moralisch gesehen werden, denn eine Moralvorstellung hat ein Hund nicht. Sie interagieren aus rein egoistisches Gründen &#8230; passen also auf, dass es ihnen gut geht und keine Ressourcen verloren gehen oder aus Selbstschutzzwecken. Im Zweifel wird also auch ein gut sozialisierter Hund beißen, sogar ungehemmt, wenn er glaubt, dass sein Leben in Gefahr ist.</p>

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<p style="padding-left: 30px;">Wenn man dies nun auf den Menschen umlegt, was tut nun ein gut sozialisierter Mensch in Gefahrensituationen? Lässt er sich alles wegnehmen und sagt dann Bitteschön oder lässt er sich schlagen und sagt Dankeschön? Denn wenn er das tun würde wäre sein Verhalten ebenfalls nicht angemessen und gesund und würde für Kopfschütteln in unserer Gesellschaft sorgen. Dann sollte man bitte auch nicht glauben, dass Hunde alles tolerieren und immer nett sind, nur weil wir sie gut sozialisiert haben.<br />
Daniela Krüger<a href="https://www.hundeschule-salzwedel.de/wp-content/uploads/2014/11/Leo-böse.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-2928 alignnone" src="https://www.hundeschule-salzwedel.de/wp-content/uploads/2014/11/Leo-böse-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" srcset="https://www.hundeschule-salzwedel.de/wp-content/uploads/2014/11/Leo-böse-225x300.jpg 225w, https://www.hundeschule-salzwedel.de/wp-content/uploads/2014/11/Leo-böse-529x705.jpg 529w, https://www.hundeschule-salzwedel.de/wp-content/uploads/2014/11/Leo-böse-450x600.jpg 450w, https://www.hundeschule-salzwedel.de/wp-content/uploads/2014/11/Leo-böse.jpg 720w" sizes="(max-width: 225px) 100vw, 225px" /></a> <a href="https://www.hundeschule-salzwedel.de/wp-content/uploads/2014/11/Leo-lieb.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-2929" src="https://www.hundeschule-salzwedel.de/wp-content/uploads/2014/11/Leo-lieb-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" srcset="https://www.hundeschule-salzwedel.de/wp-content/uploads/2014/11/Leo-lieb-225x300.jpg 225w, https://www.hundeschule-salzwedel.de/wp-content/uploads/2014/11/Leo-lieb-529x705.jpg 529w, https://www.hundeschule-salzwedel.de/wp-content/uploads/2014/11/Leo-lieb-450x600.jpg 450w, https://www.hundeschule-salzwedel.de/wp-content/uploads/2014/11/Leo-lieb.jpg 720w" sizes="(max-width: 225px) 100vw, 225px" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Die wichtigen Dinge die jeder Hundehalter über das Lernen der Hunde wissen sollte!!!</title>
		<link>https://www.hundeschule-salzwedel.de/lernen-der-hunde/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[tom]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 Sep 2017 16:56:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[dummer Hund]]></category>
		<category><![CDATA[Hunde]]></category>
		<category><![CDATA[Hundehalter]]></category>
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		<category><![CDATA[lernen des Hundes]]></category>
		<category><![CDATA[schlauer Hund]]></category>
		<category><![CDATA[Welpen]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p></p>


<section  class='av_textblock_section av-aayc6-61ff7332a1a04540b42bcb79bdd7cebe'  itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/BlogPosting" itemprop="blogPost" ><div class='avia_textblock'  itemprop="text" ><p><a href="https://www.hundeschule-salzwedel.de/wp-content/uploads/2015/02/Akin.jpg"><img decoding="async" class="wp-image-1066 aligncenter" src="https://www.hundeschule-salzwedel.de/wp-content/uploads/2015/02/Akin-252x300.jpg" alt="" width="149" height="177" srcset="https://www.hundeschule-salzwedel.de/wp-content/uploads/2015/02/Akin-252x300.jpg 252w, https://www.hundeschule-salzwedel.de/wp-content/uploads/2015/02/Akin.jpg 276w" sizes="(max-width: 149px) 100vw, 149px" /></a></p>
<p>Das Lernen unserer Hunde! Ich glaube mein Hund hat ADHS….mein Hund ist schwierig…mein Hund ist dominant…mein Hund ist doof….</p>
<p><span id="more-222"></span>…diese oder ähnliche Aussagen erhalte ich immer häufiger von meinen Kunden. Schon im Welpenalter tragen viele Welpen schon ganz deutlich ihre ganz persönlichen Charaktereigenschaften nach außen. Einige Halter schauen jetzt schon besorgt auf ihre gerade 12 Wochen alten Hunde, die kaum Ruhe finden, jede erdenkliche Möglichkeit nutzen ihre kleinen Zähnchen in den Menschen zu vergraben oder die Wohnungseinrichtung nach ihren ganz persönlichen Vorstellungen umzudekorieren. Diesen besorgten Haltern kann ich etwas Entspannung geben indem ich ganz klar und deutlich erkläre, dass jeder gesunde Hund ein gutes Benehmen erlernen kann. Diese Sicherheit haben wir schon mal! Das erleichtert die Menschen zunächst, der Erfolg jedoch ist grundsätzlich davon abhängig, wieviel die einzelnen Halter mit ihren Hunden an Benehmen erarbeiten. Und genau hier liegt der Hase im Pfeffer…frage ich die Menschen, wie soll es später aussehen, wie sollte sich euer Hund in welchen Situationen benehmen? Die meisten Menschen haben eine ganz klare Vorstellung vom Dasein ihrer Hunde. Sie können mir genau sagen, was der Hund tun sollte und was er lassen sollte.</p>
<p><em><strong><span style="color: #0000ff;">Jetzt habe ich als Trainer einen klaren Auftrag</span></strong></em>, ich weiß was die Halter haben wollen und nun kann es mit der Erziehung losgehen. Fleißig wird die nächsten Wochen gearbeitet und es dauert auch gar nicht lang, die ersten Erfolge sind recht schnell zu sehen. Die Halter freuen sich und sind euphorisch. Nur womit sie nicht rechnen, dass ein Hund keine progressive Lernkurve hat. Das heißt, unsere Hunde lernen leider nicht gleichmäßig ansteigend. In jedem Lernverhalten eines Hundes gibt es auch Lernlöcher und Lernplateaus, welche oft als herbe Rückschläge wahrgenommen werden. Ich erkläre meinen Haltern dann sehr geduldig die Gegebenheiten.</p>
<p><em><strong><span style="color: #0000ff;">Das Lernloch ist deutlich zu merken</span></strong></em> z. B.….gestern auf dem Abendspaziergang hörte Strubbi noch super auf das neu auftrainierte Rückrufwort und heute schaut er mich an, als hätte er nie etwas davon gehört. Der Hund führt das Signal nur halb und gar nicht aus. Wenn die Menschen mit ihrem Hund dort angekommen sind, erkläre ich immer…..nur Geduld!!!! Wartet ab, bis das Loch vorüber ist. Dieses hält manchmal nur ein paar Stunden an, kann aber auch 1 &#8211; 2 Tage dauern. Danach merken die Halter eine deutliche Verbesserung. Ja, sagen die Halter… eine Verbesserung ist zu merken, aber wir haben immer noch den Eindruck, als sei Strubbi noch immer nicht er selbst, denn Fortschritte macht er nur langsam. Keine Panik…auch das ist eine ganz natürliche Geschichte im Lernverhalten unserer Hund.</p>
<p><em><strong><span style="color: #0000ff;">Jetzt sind wir auf dem Lernplateau angekommen</span> </strong></em>und Strubbi ist wieder in der Lage dazuzulernen, eine kleine Baustelle im Oberstübchen gibt es dennoch. Dieses Lernplateau kann bis zu einer Woche anhalten und ist diese Phase überwunden, werden die Halter voller Euphorie berichten, dass Stubbi nun wieder der alte ist. Er kann die Dinge, welche wir ihm im Vorfeld neu beigebracht haben, nun wieder abrufen.</p>
<p>Dieses intervallmäßige Lernen steckt in jedem unserer Hunde und bedarf nur Geduld und das Wissen darum.</p>
<p><span style="color: #0000ff;"><em><strong>Er will einfach nicht verstehen!&#8230;.</strong></em></span></p>
<p>Häufig ist es auch so, dass der Hund bei bestimmten Aufgaben einfach nicht so recht verstehen kann. Trotz geduldigem Training und hoher Belohnung schauen wir manchmal nur schwer dem Ziel entgegen. Da hilft es oft einfach eine Trainingspause von 1 bis 3 Tagen einzulegen und siehe da, der Hund kann es plötzlich…wie konnte dies geschehen. Hat er etwa heimlich weitergeübt??? Nein, ganz sicher nicht!!</p>
<p>Die Informationen wurden im Training aufgenommen und während der Ruhephase konnte der Hund sie verinnerlichen. Dieses Phänomen nennt man latentes Lernen…dieser Begriff steht für ein immer und stätiges Lernen. Während die Erlebnisse vom Tag im Schlaf verarbeitet werden, lernt der Hund die aufgenommenen Zusammenhänge und verankert sie im Gehirn. Das Ergebnis zeigt sich dann beim nächsten Training ganz überraschend und zur Freude der Halter.</p>
<p><em><strong><span style="color: #0000ff;">Der Schlaf und die Ruhephasen</span> </strong></em>spielen beim Lernen eine signifikante Rolle und dürfen auf gar keinen Fall vernachlässigt werden.</p>
<p>Nachdem ein kurzes knackiges Training erfolgte mit klaren Strukturen, sodass der Hund gut in der Lage war uns zu verstehen, hier spreche ich im Durchschnitt von max. 5-8 Minuten, muss eine Ruhephase erfolgen. Gibt man den Hund nun nach dem Training in ein, sagen wir mal gut gemeintes wildes Spielen mit Artgenossen oder mit dem Halter, dann kann das vorher erlernte nicht gut verarbeitet werden, u. U. ist es sogar so, dass wir unser Training damit komplett zu Nichte machen. Eine Regel beim Erlernen neuer Dinge ist also: Nach jedem Training braucht der Vierbeiner Ruhe. Nur so können die Informationen im Gehirn weiterverarbeitet werden.</p>
<p>Unsere jungen Hunde sollen ja nun, wie auch unsere Menschenkinder, <em><strong><span style="color: #0000ff;">bestimmte Regeln erlernen</span></strong></em> und sich auch daran halten, so zu mindestens die Vorstellungen vieler Hundehalten. Nun gibt es trotz des Wissens um das Lernverhalten des Hundes manchmal nicht so gute Erfolge in der Erziehung unserer Hunde. Warum ist das so???</p>
<p>Die Halter kommen zu mir und erklären mir, was sie schon alles angestellt haben, nur das der Hund doch endlich vernünftig werden würde. Ich sehe häufig schon nach kurzer Zeit woran es liegt. Die meisten Halter sind der festen Überzeugung sehr konsequent zu sein und haben nur die Erklärung, dieser Hund sei ein ganz besonders schwer zu erziehendes Exemplar.</p>
<p>Bei jedem ersten Gespräch welches ich führe, sehe ich schon häufig beim Hereinkommen des Teams, wer die Socken anhat. Später im Gesprächsraum sollen die Halter ihre Hunde einfach nur an lockerer Leine festhalten. Ich möchte immer einmal raufschauen, was hat der Vierbeiner bereits gelernt, um seinen Mensch für sich selbst zu motivieren.</p>
<p>Ohhhh jeee….da sieht man schon das ein oder andere Hündchen, was unglaublich viele Strategien für sich selbst nutzt, nur um ans Ziel zu kommen. Manche sind dabei unglaublich charmant und der Mensch kommt den Wünschen des Hundes ganz unbewusst nach, andere sind sehr forsch und wissen genau, was sie zu tun haben.</p>
<p>Wenn wir nun in dieser Situation einmal genau <span style="color: #0000ff;"><em><strong>das Gegenteil von dem machen, was die Hunde von uns erwartet</strong></em></span>… zeigt sich sehr häufig, was die Hunde sonst noch alles so drauf haben. Das kann schon mal eine absolute Fassungslosigkeit beim Halter auslösen. Die meisten Hunde empfinden warten und „nichts machen“ als Stress und es generiert sich schnell Frust daraus. Sie versuchen nun den Halter auf sich aufmerksam zu machen, erst noch durch leichtes Fiepen und sanftes Stupsen mit der Nase…später, wenn der Halter nun nicht reagiert, kann es auch mal sehr ungemütlich werden. Es werden alle Register gezogen. Ein Hund entwickelt nun aus diesem Frust einen sogenannten Löschungstrotz. Auf Deutsch….es wird alles erstmal noch viel Schlimmer vll. ist dies auch als Erstverschlimmerung zu bezeichnen. Bleibt der Halter nun ganz klar in seiner passiven Haltung…durchhalten!!!!! Dann wird es 100%ig nach dieser Erstverschlimmerung zu einem ganz anderen Verhalten kommen. Der Hund wird nun alles angewandt haben, was er jemals als erfolgreich empfunden hat und wird jetzt auf ein Energiesparmodus gehen.</p>
<p>Denn eines ist glücklicherweise <em><strong><span style="color: #0000ff;">von der Natur klug gelöst…keine Energieverschwendung!!!</span> </strong></em>Der Hund kommt jetzt zur Ruhe und nun in dieser Ruhephase bekommt er genau das, was er ursprünglich wollte…Aufmerksamkeit. Der Hund wird lernen, dass ruhiges Verhalten sinnvoll ist. Hunde lernen u. a. nach Versuch und Erfolg und nach Versuch und Misserfolg.</p>
<p>Hat er nun konsequent keinen Erfolg mehr bei einem aufmerksamkeitsforderndem Verhalten….wird er es sein lassen. Dies ist die 1. Aufgabe eines Halters, zu schauen, wieviel gebe ich dem Hund unbewusst, nur weil er es möchte. Wenn der Halter dies erkennt, haben wir einen 1. guten Schritt in Richtung… erzogener Hund … gemacht. Wir müssen nicht ständig laut werden und den Hund zurecht rücken…es reicht vollkommen aus, wenn man in 1. Linie nicht ständig den Bedürfnissen unserer Vierbeiner nachzukommt.</p>
<p>Das soll nicht heißen, dass der Liebling nicht geknuddelt, gekuschelt, bespielt oder beschäftigt werden darf. Nein…das soll es ganz sicher nicht heißen. Alles was in der Vergangenheit an Aktivitäten gemacht wurde, darf selbstverständlich stattfinden. Es sollte nur darauf geachtet werden, wer zu den Dingen auffordert. Ist es der Hund und ich habe in der Erziehung Probleme, ist es wichtig die Aufforderung als Mensch in die Hand zu nehmen und nicht dem Hund zu überlassen. Später, wenn die Fronten geklärt und die Regeln klar sind, kann selbstverständlich der Hund seinen Halter auch zu all den geliebten Aktivitäten auffordern.</p>
<p>Also…schauen sie mal ganz bewusst die Handlungen ihres Hundes an und was tun sie daraufhin???….:-)</p>
<p>Ihre Daniela Krüger<!--more--></p>
</div></section>
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			</item>
		<item>
		<title>Welpenschule &#8211; was ist wichtig!?!</title>
		<link>https://www.hundeschule-salzwedel.de/welpenschule-was-ist-wichtig/</link>
					<comments>https://www.hundeschule-salzwedel.de/welpenschule-was-ist-wichtig/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Daniela Krüger]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 May 2016 09:14:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Warum ist die Welpenschule so wichtig? Wenn der Welpe sein neues zuhause bezieht, befindet sich der kleine Hund in der sogenannten sozial sensiblen Phase. Diese Phase ist von Hunderasse zu Hunderasse&#160;in unterschiedlicher Länge ausgeprägt. Man kann pauschal sagen, dass sich ein Welpe in der Regel zwischen der 3. und 20. Lebenswoche in dieser Phase befindet. [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><u>Warum ist die Welpenschule so wichtig?</u></strong></p>
<p>Wenn der Welpe sein neues zuhause bezieht, befindet sich der kleine Hund in der sogenannten sozial sensiblen Phase. Diese Phase ist von Hunderasse zu Hunderasse&nbsp;in unterschiedlicher Länge ausgeprägt. Man kann pauschal sagen, dass sich ein Welpe in der Regel zwischen der 3. und 20. Lebenswoche in dieser Phase befindet.<span id="more-2167"></span></p>
<p>Dieser Lebensabschnitt nimmt eine ganz entscheidende Rolle im Leben des Hundes ein, denn während dieser Zeit finden nicht nur die körperlichen Entwicklungen statt, sondern vor allen Dingen auch die Gewöhnung an die belebte Umwelt die sogenannte Sozialisierung und an die unbelebte Umwelt welches die Habituation darstellt. Die hier gemachten Erfahrungen beeinflussen im Wesentlichen die Entwicklung, sowie das spätere Verhalten des Hundes signifikant.</p>
<p>Daher muss zwingend ein besonderes Augenmerk auf diese so wichtige Phase gelegen werden.</p>
<p>Grundsätzlich sollte man wissen: <strong>Keine Erfahrungen sind ebenso nachteilig, wie schlechte Erfahrungen!</strong></p>
<p>Der Welpe wird nur dann zu einem sicheren erwachsen Hund heranreifen, wenn wir Menschen ihm in der sozial sensiblen Phase genügend positive Erfahrungen verschaffen.</p>
<p>Wenn ein kleiner Vierbeiner keine positiven Begegnungen mit seiner Umwelt machen kann, wird der Hund im Pubertätsalter, jedoch spätestens im Erwachsenenalter allem Unbekannten mit Unsicherheit oder Angst begegnen.</p>
<p>Aus Angst wird dann sehr schnell eine erlernte Aggression, hierfür braucht der Vierbeiner nur wenige Wiederholungen, um zu lernen, dass man sich mit Aggression die angsteinflößenden Dinge vom Leib halten kann. Das Ergebnis sind aggressive Verhaltensweisen, die vom Halter später nicht mehr nachvollzogen werden können, da der Hund ja nie schlechte Erfahrungen z. B. anderen Hunden gemacht hat.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Und genau da liegt der Hase im Pfeffer….der Vierbeiner hat in der sozial sensiblen Phase keine ausreichenden Erfahrungen sammeln können, um sich mit seiner Umwelt positiv auseinanderzusetzen.</p>
<p>Jeder Hund braucht unbedingt in seinem kindlichen Lebensabschnitt vielseitige Kontakte zu Artgenossen in seinem Alter und wo sonst, als in einer gut geführten Welpenstunde, kann er diese Erfahrungen sammeln?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Eine wirklich gute Welpenstunde erkennt man daran, dass ausschließlich Hunde im Lebensabschnitt der sozial sensiblen Phase, sprich unter 20 Wochen, daran teilnehmen. Weiterhin wird durch den Trainer darauf geachtet, dass kein Welpe von seinen Artgenossen permanent überfordert wird.</p>
<p>Viele Halter freuen sich über das angeregte Fangenspielen oder die Balgereien auf dem Boden und bemerken gar nicht, dass es immer der gleiche Welpe ist, der von den anderen übermannt wird. Ein gesundes Spielen wechselt sich ständig ab zwischen jagen und gejagt werden. Es ist zwingend erforderlich darauf zu achten, da aus einem vermeintlichen Spiel sehr schnell Mobbing werden kann. Ja, auch in der Welt der Hunde gibt es tatsächlich Mobbing innerhalb einer Gruppe. Das Ergebnis eines gemobbten Welpen in der Welpenstunde ist nicht etwa die erstrebte Sozialisierung, sondern eine anzunehmende Traumatisierung, welche den erwachsenen Hund später im Zusammenhang mit Artgenossen nicht adäquat reagieren lässt.</p>
<p>Auch die Differenzierung zwischen sehr kleinen und großen Rassen ist sehr sinnvoll, ein Chihuahua &nbsp;ist mit der Spielweise eines Deutsch Kurzhaar definitiv überfordert. Spätestens mit 14 Wochen interagieren die Großen physisch viel zu grob für die sehr kleinen Rassen. Dennoch sind auch Hundebegegnungen mit unterschiedlichen Körpergrößen für die Sozialisierung unbedingt wichtig, im Spiel ist jedoch eine Überforderung der ganz kleinen Rassen schnell gegeben und muss immer sorgsam überwacht werden. Das Pfoteauflegen einer Dogge, wenn auch im Welpenbereich spielerisch gemeint,&nbsp; kann für einen Chinesischen Schopfhund im gleichen Alter durchaus gefährlich werden.</p>
<p>Die 1. Welpenstunde ist für viele Hunde oft mit Unsicherheit und manchmal sogar mit Angst verbunden. Das kleine Fellbündel sitzt zusammengekauert auf dem Boden und versucht sich zu verkriechen, während die anderen fröhlich und angeregt spielen. Hier ist es sehr wichtig, dass die verunsicherten Halter auf gar keinen Fall auf ihren kleinen Schützling bedauernd einreden, ihn streicheln oder sogar auf den Arm nehmen. Was passiert nämlich im Köpfchen des kleinen Hundes? Der Welpe nimmt die Stimmung seines Menschen wahr und kennt den Zuspruch bereits sehr genau, wenn er etwas richtig macht. <u>Der Welpe versteht</u>: Ja,&nbsp; prima machst du das mit dem Angsthaben! Weiterhin spürt er natürlich die Unsicherheit seines Menschen sehr genau und fühlt sich nur noch mehr bestätig. <u>Das Ergebnis:</u> Die negative Stimmung des Welpen erhöht sich zunehmend und mit jedem Mal wird er sicherer, dass Artgenossen ziemlich gefährlich sein müssen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das korrekte Verhalten von Frauchen/Herrchen wäre ein souveränes Auftreten gegenüber ihres kleinen Hundes. Der kleine Welpe lernt also: Mein Mensch hat die Situation unter Kontrolle, ich brauche keine Angst zu haben, alles ist gut! Das stärkt das Band zwischen Mensch und Hund und macht den Welpen nur sicherer, dass sein Halter schwierige Situationen gut kontrollieren kann und einen Plan hat.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Schon beim 2. Treffen, jedoch spätestens beim 3. wird der kleine Schützling gelernt haben, dass das Sozialspiel mit den Artgenossen sehr viel Spaß macht und wird sich ins Getümmel stürzen. Der Welpe lernt mit jeder Welpenspielstunde mehr und mehr über die Kommunikation und das Ausdrucksverhalten seiner Art. Jeder Welpe kann bereits nach ca. 8 Wochen auf Grund seiner Genetik alle Anzeichen des körperlichen Ausdrucksverhaltens zeigen. Sie können alle knurren, vermeiden, Unterwerfungsgesten zeigen, runzeln des Nasenrückens zeigen, bellen und Vieles mehr. Was jedoch kein Welpe von Natur aus kann, ist das Lesen dieser Körpersprache. Denn genau das muss er unbedingt in seinem Dasein als Welpe sicher lernen, damit es später nicht zu Missverständnissen kommt.</p>
<p>Er kann sehr viele Signale senden, aber die empfangenen Signale des Gegenübers noch nicht richtig deuten und einordnen. Diese jedoch erlernt der Kleine einzig und allein nur durch ausreichende Sozialkontakte mit Artgenossen. Er begreift beispielsweise, dass ein zu hartes Zubeißen im Spiel mit einem Abbruch der Spielsequenz einhergeht. Die Welpen interagieren im Sozialspiel und erlernen hierbei die sogenannte Beißhemmung.</p>
<p>Wenn ein Hund bis zum Abschluss des 5. Lebensmonats die Beißhemmung nicht beherrscht, wird er sie mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nie erwerben. Ist keine Beißhemmung vorhanden, kann es bei späteren Auseinandersetzungen zu schweren Verletzungen kommen, da dieser Hund dann im Zweifelsfall ungehemmt zubeißt. Auch wir Menschen sollten die Beißhemmung bei unseren Welpen fördern, denn die gesetzten Grenzen von Artgenossen werden vom Welpen nicht automatisch auch auf den Menschen übertragen. Hierbei sollte auf die konsequente Abfolge Wert gelegt werden. Wenn der Welpe beim Sozialspiel mit dem Menschen seine spitzen Milchzähne gegen den Körper oder auch gegen die Kleidung einsetzt, wird das Spiel sofort mit einem kurzen „Autsch“ beendet und der Mensch ignoriert bewusst den kleinen Vierbeiner für einen kurzen Moment. Der Welpe lernt: beißen beendet das wunderbare Spiel und die Aufmerksamkeit der Bezugsperson wird entzogen. Die Folge ist ein kontrolliertes Beißverhalten, denn der Entzug der Bezugsperson ist für einen Welpen sehr dramatisch und er wird ihn deshalb in Zukunft unbedingt vermeiden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Weiterhin wird der kleine Vierbeiner in einer gut geführten Welpenschule erste Grundsignale lernen. Er lernt zunächst spielerisch das Herankommen, dass Sitz …Popo auf den Boden bedeutet und dass ein Nein auch Nein heißt. Es ist überaus wichtig, dass wir diese Dinge auch schon im Welpenalter fördern. Wir dürfen unsere Welpen fordern, jedoch niemals überfordern. Das Leben im Welpenalter sollte nicht nur aus Spielen und Schlafen bestehen. Jetzt können wir schon vorsichtig beginnen den Weg, für einen gut erzogenen Hund an unserer Seite zu ebnen. Gerade in der Welpenphase der Entwicklung des Hundes erfolgt ein sehr schneller Lernvorgang mit stabilem Lernergebnissen.</p>
<p>Für die Erziehung unseres Hundes brauchen wir keine körperlichen Strafen, dennoch braucht auch ein jeder Hund Grenzen im Leben, da sich sonst unerwünschte Verhaltensweisen entwickeln und verstärken können, die unsere Lebensqualität mit ihm negativ beeinflussen. Klare Grenzen bedeuten echte Stärke und diese hat es niemals nötig Schwäche auszunutzen und wird von unseren Hunden sehr hoch angerechnet.</p>
<p>Einige Welpen fangen oft schon recht früh an, das Futter vor dem Menschen zu verteidigen. Dieses ist ethologisch gesehen gesundes Hundeverhalten, dieser kleine Vertreter seiner Art macht genau das, was unter Hunden ganz normal ist. Es ist absolut legitim sein Futter zu verteidigen, auch in einem Hunderudel darf ein rangniedriges Tier sein Futter vor einem ranghohen Tier verteidigen. Wir müssen dem Welpen nur erklären, dass dieses Verhalten in unserer Menschenwelt nicht gewollt ist. Das Eingehen darauf mit einer körperlichen Strafe und der banalen Wegnahme des Futters, bedeutet für den Hund nur noch wachsamer zu sein, damit der Mensch ihm nichts streitig machen kann. Zukünftig wird er mit seinem nächsten Knochen vermutlich ganz schnell verschwinden und die Verteidigungssensoren noch etwas mehr anspitzten.</p>
<p>Wir müssen unserem Hund in diesem Kontext einfach nur klar machen, dass er niemals Sorge haben muss, dass wir ihm etwas streitig machen wollen. Er wird in einem gut geführten Welpenkurs lernen, dass ein „Aus“ nicht bedeutet, dass er nur etwas hergeben muss und keinen Ersatz bekommt. Nein, er bekommt für ein braves „Aus“ selbstverständlich noch etwas viel Besseres von seinem Frauchen/Herrchen. Wir generieren sozusagen ein Tauschgeschäft, auf das der kleine Hund, vorausgesetzt, es ist mit viel Ruhe trainiert, gerne eingehen wird. Der Hund wird das Signal „Aus“ nicht mit einem Meideverhalten entgegnen, was Übrigen niemals zuverlässig ist, sondern mit einem selbstverständlichem Fallenlassen, da er ja gelernt hat, das das Hergeben eine positive Bedeutung für ihn hat. Wenn man dies täglich für 2 Minuten übt, ist die Wegnahme eines heiß begehrten Knochens auch im Erwachsenalter immer möglich. Ich möchte jedoch hierbei erwähnen, dass wir bei diesem Training ganz genau schauen müssen, was für eine Hunderasse wir vor uns haben. Es gibt durchaus Rassen, da ist das „Aus“ sehr viel schwieriger zu trainieren, als bei anderen Rassen. Unmöglich ist es jedoch nie.</p>
<p>FAZIT für unsere kleinen Begleiter und ihren Haltern…eine Welpenschule mit entsprechenden Trainern, welche sich fachlich und moralisch auf dem neuesten Wissenstand befinden, ist in jedem Fall eine dringende Option. Denn nicht gemachte Fehler, werden später kein Problem und frühzeitig positiv gelernte Dinge führen zu einem zuverlässigen Verhalten.</p>
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		<title>Wir wollen einen Hund &#8211; doch welche Rasse passt zu uns?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Daniela Krüger]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 May 2015 12:47:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Hund kaufen]]></category>
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<p><section  class='av_textblock_section av-av_textblock-0366cc7376be6c9e82a3e9cc8987b64f'  itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/BlogPosting" itemprop="blogPost" ><div class='avia_textblock'  itemprop="text" ><h2><em><strong>Die Qual der Wahl, dieser kleine Ratgeber soll Ihnen die Wahl erleichtern und wichtige Infos liefern, damit aus dem Traum kein Alptraum wird.</strong></em></h2>
<p>Wenn erst einmal die Entscheidung getroffen ist, dass ein Vierbeiner die Familie bereichern soll, geht auch schon die freudige Suche nach dem neuen Familienmitglied los.</p>
<p>Viele Familien und Paare fallen spontan 3 bis 4 Rassen ein, welche offensichtlich wunderbar zu ihnen passen würden. Hier geht es los bei dem Labrador über den in Mode gekommenen Rhodesian Ridgeback bis hin zum kleine Jack-Russel-Terrier, der mit 8 Wochen augenscheinlich doch so süß und harmlos wirkt. Die Auswahl ist riesig und für jeden Geschmack ist etwas dabei, doch sollte man bevor man sich potenzielle Welpen anschauen geht, zunächst seine Hausaufgaben machen, damit das Projekt Hund ein voller Erfolg wird. Bitte machen Sie nicht den großen Fehler und fahren sie los und schauen sie sich Welpen an und selektieren ihren Hund nur nach dem Lieblingsfaktor. Denn wenn erst das Herz an einem süßen kleinen Vierbeiner mit Knopfaugen verloren gegangen ist, wird die Vernunft nur selten die Oberhand bekommen.</p>
<p>Bei der Auswahl, welche Rasse zu Ihnen passt, bedarf es einige Überlegungen. Die spontane Entscheidung einfach dem Gefühl der Äußerlichkeiten nachzugeben, kann fatale Folgen für Ihre Familie und auch für den zukünftigen Hund haben. Im schlechtesten Falle entscheiden Sie sich nie wieder für einen Hund und der angeschaffte Hund landet im Tierheim.</p>
<p><strong><em><u>Warum ausgerechnet diese Rasse….</u></em></strong></p>
<p>In meiner Praxis als Hundetrainerin habe ich immer wieder Menschen, welche sich nicht bewusst für eine bestimmte Rasse entschieden haben. Da kommen sehr häufig auf meine Frage, warum es denn diese Rasse sein sollte &#8211; Aussagen wie: „Naja, er hat mich so süß angeschaut und dann gab es kein Zurück mehr!“ oder „Er hatte den gleichen Blick, wie unser verstorbener Hund!“ Leider entwickelt sich eine solche sympathiegesteuerte Entscheidung oft zu einem mittelschweren Problem. Das knopfäugige kleine Knäul wird erwachsen und zeigt nun plötzlich immer häufiger unerwünschtes Verhalten wie Zerstörung der Wohnungseinrichtung oder jagt allem hinterher, was nicht bei 3 auf den Bäumen ist, pöbelt Artgenossen an und Vieles mehr.</p>
<p>Woran liegt das nur, obwohl die Halter alles genau so gemacht haben, wie bei ihrem alten Hund? Ja, das ist oftmals selbsterklärend, wenn der 1. Hund z. B. ein Labrador war und der jetzige eine Border Collie. Denn Hund ist nicht gleich Hund, wie Mensch nicht gleich Mensch ist. Die Italiener haben auch ein anderes Temperament, als wir Deutsche. Sicher kann man das alles nicht verallgemeinern, dennoch ist ein Blick auf die typischen Eigenschaften sehr sinnvoll.</p>
<p>Es ist sicher, dass man wirklich jede Rasse so schlecht erziehen kann, dass kleine oder große Tyrannen entstehen können. Jeder Hund kann tatsächlich jede Unart erlernen, wenn man es nur falsch genug anstellt. Für Sie als zukünftige stolze Hundebesitzer muss klar sein, dass es keine Rasse gibt, welche keiner Erziehung bedarf. Von ganz klein bis richtig groß, alle brauchen liebevolle klare Grenzen. Das muss uns allen bewusst sein…dennoch gibt es in der Auswahl der Rasse ganz gravierende Unterschiede, in welche Richtung sich ein Hund auf Grund seiner genetischen Desposition entwickeln kann. Jede Rasse hat einen Zuchthintergrund und diese gilt es zu beachten.</p>
<p><strong><em><u>Nun meine Tipps für Sie in der Phase der Vorbereitung auf das Abenteuer Hund!</u></em></strong></p>
<p>Setzten Sie sich mit ihrer ganzen Familie an einen Tisch und nehmen ein Blatt und einen Stift zur Hand.</p>
<ul>
<li><i><em>Sammeln sie alle Wunschmerkmale die ihr Hund mitbringen soll d. h. z. B. Farbe, Felllänge, lang oder kurzbeinig, welche Größe soll er haben und vor allem notieren sie die Charaktereigenschaften die der Hund haben soll.</em></i></li>
</ul>
<ul>
<li><em>Schreiben sie jetzt auf, was er auf gar keinen Fall haben sollte.</em></li>
</ul>
<ul>
<li><em>Listen sie nun alle Charaktereigenschaften der Familie auf z. B. </em><em>Wieviel Zeit ist täglich für den Hund da. </em><em>Wieviel Aktion ist bei Ihnen täglich zuhause zu erwarten. </em><em>Sind sie eine sportliche Familie und eher eine ruhige.  </em><em>Wird der Hund draußen oder drinnen wohnen und wenn, wie groß ist die Wohnung etc.</em></li>
</ul>
<p>Aus diesen gewonnenen Erkenntnissen ergibt sich bereits ein Bild, welches jetzt noch genauer analysiert werden muss. Schauen sie jetzt auf die 4 wichtigsten Grundeigenschaften des Hundes in Hinsicht der Auswahl einer geeigneten Rasse und legen Sie für jede der Eigenschaften einen eigenen Zahlen-Strahl an. Wobei die 1 die niedrigste und die 10 die ausgeprägteste Form der entsprechenden Motivation des Hundes ist. Hier die 4 Eigenschaften &#8211; ausgewertet beispielsweise für einen Golden Retriever:</p>
<ol>
<li><strong><u>Jagdmotivation:</u></strong> so viel, dass er das Bällchen holt, aber so wenig, dass er nicht jagen geht! Bewertung: 4</li>
<li><strong><u>Territoriale Verteidigung</u></strong>: so viel, dass er Anschlägt, aber jeder Besuch unbeschadet davon kommt. Bewertung: 4</li>
<li><strong><u>Reaktivität:</u></strong> so viel, dass er nicht den ganzen Tag lang schläft, aber so wenig, dass er nicht den ganzen Tag lang beschäftigt werden muss. Bewertung: 5</li>
<li><strong><u>Zusammenarbeit mit dem Menschen</u></strong>: wieviel Nähe ist der Familie lieb? Bewertung: 6</li>
</ol>
<p>Bei dieser Auswertung würde ich sagen, liegt die Rasse im Raster der Vorstellung einer durchschnittlichen Familie. Das soll nicht heißen, dass ein Goldy tatsächlich der optimale Hund für jede Familie ist, nein, hier müssen all die Punkte durchgesehen werden, welche zunächst auf Papier gebracht wurden, um dann eine Eingrenzung bzw. Fokussierung auf eine oder mehrere Rassen zu erhalten.</p>
<p>Wenn nun die Rasse für die zukünftigen Hundebesitzer feststeht, dann kann die Suche losgehen.</p>
<p><strong><em><u>Wo sollte auf keinen Fall der Welpe gekauft werden?</u></em></strong></p>
<p>Lassen sie bitte die Finger von Welpenhändlern – man erkennt sie daran, dass sie mit vielen verschiedenen Hunderassen handeln, welche zu einem vermeintlich günstigen Preis zu haben sind. Die Elterntiere bekommt man  beim Händler nie zu Gesicht und  hinzu kommt, dass die Welpen oft sehr krank sind und zeigen spätestens im Pubertätsalter häufig Verhaltensauffälligkeiten, da weder die Welpen noch die Elterntiere artgerecht gehalten werden. Sie tun sich, noch dem Welpen einen Gefallen, für jeden verkauften Welpen rücken mind. 2 Neue hinterher. Jeder Kauf kurbelt diese dreckigen, korrupten und unmoralischen Geschäfte an!!!</p>
<p><strong><em><u>Was ist mit einem Mischling?</u></em></strong></p>
<p>Bedenken Sie, wenn es ein Mischling werden soll, dass dies oft eine große Wundertüte mit vielen Überraschungen ist, wenn die Herkunft nicht zu erkennen ist. Hier ist es oft nicht nur eine große Überraschung, wie er später mal aussehen wird, viel wichtiger sind die zu erwartenden Charaktereigenschaften. Schauen sie deshalb hier so genau wie möglich hin. Wie sind die Elterntiere, wie sind die charakterlich gestrickt, was für Merkmale haben diese? Fragen sie den Züchter, was er zu den Elterntieren sagen kann.</p>
<p>Nun wünsche ich Ihnen bei der Auswahl und Suche Ihres neuen Begleiters viel Spaß und Glück, damit die nächsten 15 Jahre eine wunderbare Mensch-Hund-Beziehung werden.</p>
<p>Ihre Daniela Krüger</p>
</div></section></p>
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